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Objekte beim Picture Publisher

Teil 2: Objekt-Arten

Beim Picture Publisher können Objekte auf vier verschiedenen Wegen erschaffen werden. Es gibt Objekte, die Nachfolgend werde ich kurz erläutern, wie dieses Objekte konkret erstellt werden.


Objekt aus Maske erstellen

Ausgangspunkt ist das Basisbild und eine beliebige Maske. Aus dem Maskeninhalt können wir nun ein Objekt machen. Dazu wählen wir »Objekt → Objekt von Maske erstellen«. Dadurch wird die Maske automatisch gelöscht und das Objekt erscheint im Objektmanager. Im nachfolgenden Beispiel ist das Objekt an der blauen-gestrichelten Kontur zu erkennen.

Ein aus einer Maske erstelltes Objekte mitsamt des Objekt-Manager
Objektart 1: Aus einer Maske erstelltes Objekt.



Textobjekt erstellen

Der Picture Publisher ist zwar bei weitem kein Textprogramm, aber für kleinere Textzüge, wie etwa Menübeschriftungen, kann er ganz gut herhalten. Texte kann man übrigens im PP auch noch dann editieren, also ändern, nachdem sie bereits erstellt wurden.
Man erstellt ein Textobjekt, indem man auf das Textwerkzeug in der Werkzeugleiste und anschließend in das Bild klickt. Nun kann man den Text eingeben und durch Klick auf ein anderes Werkzeug abschließen. Der fertige Text ist ein Objekt.

Text-Objekt und Objekt-Manager
Objektart 2: Ein mit dem Textwerkzeug erschaffenes Objekt.

Auf die Besonderheiten im Umgang mit Text soll nachfolgend kurz eingegangen werden. Nach Klick auf das Textwerkzeug stehen einige Funktionen zur Verfügung, mit denen man das Aussehen des Textes bestimmen kann:

Die Werkzeugleiste des Textobjektes

Die Werkzeugleiste ist eigentlich fast selbsterklärend: Man kann Schriftart, Schriftgröße, Schriftschnitt und Textausrichtung festlegen, so wie man das von jeder Textverarbeitung her kennt.

Der Tropfen (Antialiasing) unter »Zeichen« sollte immer aktiviert sein, denn damit werden die Kanten des Textes geglättet. Ausnahme: Man möchte in künstlerischer Absicht einen Computer aus der Antike simulieren.

Die ganz rechts gelegenen Funktionen wie Winkel (der Text wird gedreht) und Transparenz (der Text wird mehr oder weniger durchsichtig) würde ich nicht schon gleich bei der Erstellung des Textes einstellen. Dieses kann man auch noch später mit den Umform-Funktionen erledigen.

Als Textfarbe wird immer die aktuelle Vordergrundfarbe genommen. Füllt man das einmal erstellte Textobjekt z.B. mit einem Verlauf, dann kann man den Text nicht mehr editieren, es sein denn, mann erlaubt dem Picture Publisher, wieder zur Anfangsfarbe zurückzukehren.

Das am Häufigsten auftretende Problem bei der Texterstellung ist, eine passende Schriftart zu finden. Zwar werden die Schriftarten als grobe Orientierungshilfe in Klein beim Einstellen angezeigt. Es gibt aber noch eine weit nützlichere Vorschaumöglichkeit:

Wir erstellen einen Text in einer belieben Schriftart und schließen aber nicht ab, sondern bewegen den Cursor mit der Pfeiltaste an den Anfang des Textes. Dann Klicken wir auf das Pulldownmenü »Schriftart«, klicken nochmals auf die aktuelle Schriftart und können nun mit den Oben-unten-Pfeiltasten die Schriftarten »durchlaufen« lassen. Dies funktioniert auch noch nachträglich.



Objekt durch Einfügen aus der Zwischenablage

Alle Bilder, Grafiken etc. die man aus der Zwischenablage in ein Bild eingefügt, werden automatisch erst einmal zu Objekten. Diese kann man dann in aller Ruhe an die richtige Stelle schieben oder umformen.

Die einzufügenden Bilddteile können aus anderen Programmen, aus anderen geöffneten Dateien oder aus dem Bild selbst stammen. Der Vorgang ist bekannt: Mit »Bearbeiten → Kopieren« gelangt das Motiv in die Zwischenablage, mit »→ Einfügen« in das entsprechende Zielbild.

Objekt durch Einfügen aus der Zwischenablage
Objektart 3: Ein Objekt entsteht durch Einfügen aus der Zwischenablage

Der Picture Publisher verfügt übrigens über eine recht nützliche Verwaltung der Zwischenablage. Im sogenannten Zwischenablage-Katalog kann man Zwischenablagen, beispielsweise mühsam maskierte Motive, konservieren und damit stets abrufbar machen.

Dazu maskiert man das gewünschte Motiv, wählt den Befehl -> Bearbeiten -> Kopieren in..., dann "In benannte Zwischenablage..." und gibt diesem einen passenden Namen. Um es dann aus dem Zwischenablage-Katalog in das Bild einzufügen, ruft man einfach im Bearbeiten-Menü den Zwischenablage-Katalog auf, markiert die Zwischenablage und wählt "Einfügen".


Objekt durch Duplizieren einen vorhandenen Objekts

Die letzte Vorgehensweise, um ein Objekt zu erschaffen ist schnell erklärt. Wir markieren einfach ein Objekt im Objekt-Manager und wählen dann »Bearbeiten → Duplizieren« – und schon erscheint ein Duplikat des Objektes. Diese Art von Objekt wird vor allem eingesetzt, um einen Schatten zu erzeugen oder um eine Sicherheitskopie zu haben, falls etwas nicht so gelingen sollte.