Überblick
Zu den Lateinamerikanischen Tänzen gehören ...
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Die Grundhaltung
Beide Tanzpartner stehen sich mit
etwas Abstand gegenüber, linker Fuß vor rechtem Fuß und rechter Fuß vor linken Fuß, also nicht versetzt.
Der Herr setzt seine rechte Hand am linken Schulterblatt der Dame an. Die Dame legt ihre linke Hand auf den rechten Oberarm des Herren. Die dazugehörenden
Arme sind fast gestreckt.
Die linke Hand des Herren und die rechte Hand der Dame sind
gefasst, die dazugehörenden Arme jedoch nicht fast gestreckt, sondern ziemlich genau im rechten Winkel gebeugt. Ausnahme Jive, hier hält man die Arme locker unten.
Beide sollten auf
Spannung (in ihren Armen) achten, damit die bei den fortgeschrittenen Tanzfolgen vorkommenden schnellen Drehungen und Bewegungen auch problemlos ausgeführt werden können.
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Der Tanzstil
Die Lateinamerikanischen Tänze sind
offene Tänze. Konkret bedeutet dies, dass sich beide Partner
relativ oft trennen und den Griff lockern bzw. ganz lösen.
Die Tänze werden durchgehend temparamentvoll ausgeführt und wichtig ist nicht alleine das Setzen der Schritte, sondern die
Hüftbewegungen. Um diese richtig zu lernen, sollte man sich in eine Tanzschule begeben – an dieser Stelle kann nicht auf diese eingegangen werden.
Bei den Vorwärtsschritten wird fast durchgehend der
Ballen zuerst aufgesetzt, nicht die Ferse – das gilt für beide Beteiligte. Der
aufrechte Blick kann auch nicht schaden, auch wenn es einem natürlich immer interessiert, wie und wo man den nächsten Fuß hinsetzt ...
Der
Herr übernimmt die Führung, die Damen dürfen dafür die schweren Schritte tanzen. Er führt sie durch Druckimpulse oder Armbewegung in die jeweilige Tanzfigur oder Richtung.
Vom
tänzerischen Ausdruck ist es leider so, dass der Herr in erster Linie Beiwerk ist und nur die Aufgabe hat, sie gut aussehen zu lassen. (Aber das sind wir ja eh gewohnt.) Er sollte sie »umgarnen« und sie sollte ihn immer wieder abweisen – so einfach ist das ...