Fazit: Web-Grafik mit PP8
Die
Qualität der Web-Design-Funktionen fällt deutlich hinter der anderer Funktionen zurück.
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GrafikoptimierungMan muss sich im PP 8 bereits
vor dem Export entschließen, welches Dateiformat man nimmt: JPEG oder GIF? In der Web-Design-Realität kann man aber immer erst im Laufe der Optimierung entscheiden, welches Format für das jeweilige Motiv besser geeignet ist, mit welchem Format eine bessere Qualität bzw. geringere Dateigröße erreicht wird. Diese Vergleichsmöglichkeit zwischen den beiden Bildformaten ist beim Picture Publisher (im Gegensatz zu allen Konkurrenzprogrammen) nicht oder nur unglaublich umständlich über 20 Ecken möglich.
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Transparentes GIF
Die Erstellung eines transparenten GIFs wurde
halbwegs benutzerfreundlich umgesetzt. Schade ist jedoch, dass man keine im Hauptprogramm erstellte Maske importieren und sich so die Farbhinein und -herausklickerei sparen kann.
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Löschen von Einstellungen
Es ist ein alte Krankheit des Picture Publishers, dass
Menüs immer mit der Grundeinstellung starten und nicht mit der aktuell bzw. zuletzt verwendeten. Gerade bei der GIF-Optimierung fällt dies besonders negativ auf, denn es wird in den Palettenoptionen grundsätzlich immer nach Aufruf die Standardeinstellung angezeigt. Noch dazu muss man jeden Optimierungsvorgangdurch Klick auf »Zurücksetzen« von Neuem beginnen. Das nervt mit der Zeit unglaublich.
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Animiertes GIF
Die Erstellung einer GIF-Animation im Picture Publisher ist zwar
etwas gewöhnungsbedürftig, aber akzeptabel. Trotzdem hat diese Funktion im Picture Publisher zwei Nachteile. Den ersten könnte man noch verschmerzen: Es fehlen vorgefertigte Animationseffekte. Die kann man aber vielleicht nicht unbedingt in einem Bildbearbeitungsprogramm erwarten (schön wäre dies natürlich trotzdem). Aber der zweite Nachteil wiegt schwer: Die Animationen haben eine
erheblich größere Dateigröße als die mit anderen (auch billigen) Animationstools erstellten. Gerade im Web, wo jedes KByte zählen kann, ist dies fatal.
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Imagemap
Die Imagemap-Erstellung kann man kurz bewerten: Sie ist umständlich, fehlerbehaftet und nicht praxistauglich. Damit ist alles gesagt. Freeware kann hier mehr.
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Zusammenfassung
Um es auf einen kurzen Nenner zu bringen:
Positiv ist, dass der Picture Publisher auf den ersten Blick alle Funktionen bietet, die man für das Web-Design braucht.
Negativ dagegen ist, dass diese Funktionen einfach nicht den heutigen Maßstäben entsprechen, vor allem was die Funktionalität und die Bedienungsfreundlichkeit betreffen. Und noch dazu gibt es einige
Programmfehler.
Sich jetzt noch über diese mangelnde Qualität zu beschweren, kommt aber natürlich einer Leichenfledderei gleich. Der Picture Publisher wird ja nicht mehr weiterentwickelt. Die zur Zeit noch kaufbare
Version 10 bietet bereits einige deutliche Verbesserungen, vor allem was die JPEG- und GIF-Optimierung betrifft. Der Imagemap-Generator ist jedoch gleich grauslig geblieben.
Wer eine
kostenlose Alternative zu den Web-Funktionen des Picture Publishers sucht:
Hier habe ich einige Seiten mit kostenlosen Tools aufgelistet.